Fachforum „E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ am 24. Juni 2014

Logo des Fachforums 2014

Am 24. Juni wird es bei uns im HRZ der Justus-Liebig-Universität Gießen ein Fachforum zum Thema „E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ geben. Dazu haben die Koordinationsstelle Multimedia (KOMM) und das Projekt „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ Akteur_innen der hessischen Hochschulen zu Vorträgen eingeladen. Neben den Angeboten aus dem Projekt WM³ werden auch weitere Studienangebote vorgestellt, die teilweise komplett online abgewickelt werden.

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70 freie Illustrationen für E-Learning-Materialien

Diese 70 Illustrationen habe ich im Laufe der Zeit zu verschiedenen Anlässen mit der iOS-App Paper gezeichnet. Sie kommen in WBTs, Screencasts, Präsentationen und Infomaterialien vor. Hier können alle, die diese Illustrationen in E-Learning-Materialien oder anderweitig benutzen wollen, ein ZIP-Archiv mit PNG-Versionen der Illustrationen herunterladen. Folgende Vorschau versammelt alle auf einen Blick.

Vorschau aller Illustrationen

Alle Illustrationen sind unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0) verfügbar.

Illustrationen herunterladen (ZIP-Archiv)

Die Reader für meine HDM-Kurse wurden veröffentlicht

Im Rahmen des WM³-Projekts gebe ich ja zwei Kurse für das HDM. Einen zusammen mit Ralf Frenger mit dem Titel „E-Learning-Grundlagen“, der nächste Woche startet, und in der Woche darauf „E-Learning effizient umsetzen“. Zu beiden Kursen sind die Reader jetzt auf der Website des Projekts veröffentlich worden, ich will es mir aber nicht nehmen lassen, sie auch hier noch einmal zu publizieren. Beide Reader sind unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA erhältlich. Beide können unten heruntergeladen werden. Viel Spaß damit, allerdings machen sie wirklich erst Sinn, wenn man auch in unseren bzw. meinen Kurs kommt…

Update: Die beiden Reader sind nun in der Gießener Elektronischen Bibliothek (GEB) veröffentlicht und können unter Verwendung der folgenden Daten zitiert werden:

Titel URN URL
E-Learning-Grundlagen: Szenarien und Instrumente für die Lehre urn:nbn:de:hebis:26-opus-108130 http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/10813/
E-Learning effizient umsetzen: Qualitativ hochwertige Inhalte für E-Learning schnell erstellen urn:nbn:de:hebis:26-opus-108145 http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/10814/

ICM – Es geht immer noch ein bisschen mehr…

Die dritte Konferenz zum Thema „Inverted Classroom Model“ fand am 26. Februar an meiner alten Wirkungsstätte in Marburg statt. Beim ersten Durchgang war ich noch selbst bei der Organisation beteiligt, beim zweiten immerhin noch mit einem Workshop dabei, nun aber habe ich eher „passiv“ teilgenommen. War auch mal ganz schön, denn die Konferenz war hervorragend organisiert und von Inhalt und Ablauf sehr gut. Ich will versuchen, die Gedanken zu ordnen, die ich während der Vorträge und Workshops aufgeschrieben habe. Vielleicht kommt ja ein brauchbarer Blogartikel dabei heraus.

Tenor der Konferenz war so ein bisschen, dass es immer noch ein paar Stellschrauben gibt, mit denen man die Umsetzung des Konzepts verbessern kann. Neue Möglichkeiten kommen hinzu, Erfahrungen werden gemacht und all dass mündet in einer Verfeinerung, die hier und da schon sehr beeindruckend ist aus meiner Sicht. Wichtig dabei ist, dass man als Lehrende(r) nicht stehen bleibt, so wie es früher öfter der Fall war. Die Studierenden ändern sich, die Möglichkeiten ändern sich und die Inhalte ändern sich natürlich auch. Da kann man sich leider nicht zurücklehnen, aber ich denke, dass diejenigen, die gerne lehren, sich auch gar nicht zurücklehnen wollen.

Eröffnet wurde der Konferenztag von Prof. Handke, mein ehemaliger Chef und frisch gebackener Zweiter des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre. Er ging dabei auf die Tatsache ein, dass es für ein Phänomen zwei Bezeichnungen gibt: Flipped Classroom und Inverted Classroom. Der Vorschlag war, den Begriff Flipped Classroom für den Schulbereich zu benutzen, während Inverted Classroom eher für den Hochschulbereich reserviert sein sollte. Das zweitere hört sich ja auch ein bisschen seriöser und wenig verspielt an. Eine Zusammenfassung hat Prof. Handke auf YouTube bereitgestellt. Dennoch ist ein Konzept gemeint, das vor allem die Präsenzphasen freischaufeln kann für Aktivitäten, die früher nicht oder nur begrenzt möglich waren.

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Blended Learning Vortrag für die Modulwerkstatt

Ich habe auf YouTube ein Vortragsvideo zum Thema „Blended Learning – Wie gelingt die Integration von E-Learning-Anteilen in die Hochschullehre?“ hochgeladen. Das Video ist eine Ausarbeitung eines Vortrags, den ich in der letzten Modulwerkstatt des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ live gehalten habe. In der nächsten Modulwerkstatt können sich die Teilnehmenden dann das Video vorher anschauen, bevor wir darauf aufbauend weitere Aspekte beleuchten. Viel Spaß also mit dem Video!

P.S.: Für die musikalische Untermalung am Anfang und Ende habe ich Propellerhead Figure benutzt. Ein einfach zu bedienendes und effektives Musiktool für iPhone und iPad, dass es im App Store für 99 Cent gibt. Vielleicht gibt’s demnächst hier mal ein kleines Videotutorial…

Fazit zur Tagung „Zukunftsfaktor Weiterbildung“ in Magdeburg

Der Rote Salon des Gesellschaftshauses

Erleuchtung und Erkenntnisse erwünscht: Der Rote Salon des Gesellschaftshauses

Mein E-Learning-Kollege Heiko Müller von der THM und ich sind vor geraumer Zeit gebeten worden, auf der Jahrestagung des Netzwerks der Transferzentren in Sachsen-Anhalt einen Vortrag im Forum „Weiterbildung und E-Learning – eine gute Kombination?“ zu halten. Daraus wurde dann auch eine Moderation. Das Forum war mit insgesamt fünf Vorträgen gut besetzt und eigentlich war es schon von vorne herein klar, dass wir gnadenlos überziehen werden. Aber,… das war’s wert. :-)

Aber von vorne. Die Foren der Tagung waren natürlich eingebettet in mehrere Vorträge und Diskussionen am Vormittag. Die waren für uns durchaus kurzweilig und informativ. Kurzweilig, da wir mal eine sachsen-anhaltinische Perspektive auf Probleme bekamen, mit denen wir auch zu kämpfen haben. Kurzweilig auch, weil man sehen konnte, wie gut informiert oder gebrieft ein professioneller Moderator seine Sache machte. Informativ, weil man die unternehmerische Perspektive mal wieder bestätigt sah. Informativ auch, weil man sah, wie in Sachsen-Anhalt Weiterbildung zu einem grundsätzlichen Thema gemacht wurde, das alle Institutionen auf dem Schirm haben. Das mag dort an demografischen Zwängen liegen, aber Universitäten weigern sich ja ab und zu, Weiterbildung zum einem Thema auf ihrer Agenda zu machen.

Vom Moderator wurden Heiko und ich dann nach vorne geholt, um „unser“ Forum vorzustellen. Ich hatte mir vorher einige Notizen gemacht, was ich sagen wollte, er aber überraschte mich mit einer Frage zu den Trends im E-Learning. Nun ja, ich kam etwas ins Schwimmen. Sollte ich die aktuellen Buzzwords runterleiern oder in wenigen Worten versuchen zu erklären, wie wir versuchen zielgruppen- und inhaltsspezifisch passgenaue Szenarien und Konzepte im Einzelfall zu entwerfen, die didaktisch sinnvoll sein sollen. Zum Glück entschied ich mich für letzteres, kam aber vielleicht etwas awkward rüber. Auf jeden Fall haben wir den Schwerpunkt dann auch am Nachmittag weiter verfolgt.

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Unsere HDM-Kurse im November

Das Hochschuldidaktische Netzwerk Mittelhessen (HDM) ist eine Einrichtung der mittelhessischen Hochschulen (Uni Gießen, Uni Marburg, THM). Ich habe schon in der Vergangenheit einige Kurse für das HDM gegeben und im November ist es wieder soweit. Unsere Arbeitsgruppe bietet insgesamt drei Kurse an: „E-Learning-Grundlagen“, „E-Learning effizient umsetzen“ und „Computergestützte Tests und Prüfungen“. Ich möchte kurz aus den Kursbeschreibungen zitieren, damit man sich ein Bild machen kann. Eine detaillierte Beschreibung des Kurses „E-Learning effizient umsetzen“ wird es an dieser Stelle später noch geben.

Anmeldung für alle drei Kurse ist noch auf den Seiten des HDM möglich.

E-Learning-Grundlagen

Szenarien und Instrumente für die Lehre

Referenten: Ralf Frenger und Alexander Sperl

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende mit PC-Erfahrung (PowerPoint, Internet, Medienformate sind bekannt) und soll einen Einstieg ins Thema E-Learning bieten. Folgende Themenbereiche werden in der Veranstaltung behandelt:

  1. Allgemeines Verständnis von E-Learning: Sie lernen, was alles unter E-Learning zu verstehen ist, welche verschiedenen Formen es gibt und welche Faktoren zu beachten sind, um einen Mehrwert gegenüber traditioneller Lehre zu erzielen. Neben den begrifflichen Grundlagen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sie die Neuen Medien effektiv in der Lehre einsetzen können und Ihre Studierenden davon profitieren.
  2. Einblick in die konkreten medientechnischen Angebote: Wie funktionieren Lernplattformen (insbes. ILIAS), Forum, Wiki, E-Lectures oder Web Based Trainings (WBTs)? Wie können diese Instrumente in der Lehre eingesetzt werden?
  3. Chancen und Risiken von E-Learning: Wozu E-Learning?, Prinzipien der Medienkombination, E-Learning als Unterstützung der didaktischen Methoden, Trends und Hypes im E-Learning, E-Learning 2.0, Urheberrechtsproblematik
  4. Konzepterstellung – E-Learning praktisch anwenden: An konkreten Beispielen wird der mögliche Mehrwert von E-Learning-Elementen für die Qualität der Lehre aufgezeigt und im Hinblick auf potenzielle Probleme kritisch diskutiert.

In Kleingruppen sollen konkrete E-Learning-Konzepte erarbeitet werden. Während der beiden Tage werden die synchronen und asynchronen Tools in ILIAS vorgestellt und beispielhaft mit einer Auswahl an Werkzeugen in ILIAS gearbeitet. Da an allen drei Standorten unterschiedliche Lernplattformen zum Einsatz kommen, wird sich auf die Lernplattform ILIAS konzentriert, da diese sowohl in Marburg als auch in Gießen eingesetzt wird. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen ILIAS-Kurs.

E-Learning effizient umsetzen

Qualitativ hochwertige Inhalte für E-Learning schnell erstellen

Referent: Alexander Sperl

Häufig scheitert der Einsatz von E-Learning in der eigenen Lehre an dem Mehraufwand, den man scheinbar betreiben muss, damit didaktisch sinnvolle Elemente erstellt werden können. Der Kurs möchte zeigen, dass das nicht unbedingt so sein muss. In den letzten Jahren haben sich die Möglichkeiten der Produktion von multimedialen Anteilen für den Einsatz in der Lehre enorm verbessert. Dazu wurde in letzter Zeit mit dem Themenbereich Open Educational Resources (OERs) eine Diskussion um frei verfügbare und offene Materialien angestoßen. In dieser Veranstaltung werden dazu eine Reihe von Werkzeugen besprochen und ausprobiert, die Lehrende und Studierende dabei unterstützen, E-Learning-Materialien schnell und qualitativ hochwertig zu erstellen. Dabei wird natürlich die Frage nicht außer Acht gelassen, welche Inhalte sich besonders für eine Umsetzung eignen und wie die Produkte integriert werden können. Folgende Themenbereiche werden behandelt:

  1. Prezi, Screencasts, Lernmodule – Inhalte multimedial aufwerten: Welche Werkzeuge gibt es für die unkomplizierte Erstellung qualitativ hochwertiger Materialien? Welche Inhalte eignen sich für die Umsetzung als Multimedia-Element besonders? Wie bindet man die Elemente sinnvoll in die eigene Lehre ein?
  2. Inhaltserstellung mit Studierenden – Werkzeuge für die Kollaboration: Wie kann die Inhaltserstellung durch Studierende aussehen? Welche Mittel der Qualitätssicherung stehen zur Verfügung? Welche Anreize bestehen für Lehrende und Studierende in einem solchen Ansatz?
  3. Open Educational Resources: Was sind OERs? Wie kann man OERs selbst erstellen, austauschen und finden? Warum sollten Lehrende ihre Materialien zur Verfügung stellen?
  4. Weitere Aspekte der Integration von E-Learning-Elementen: Welche Möglichkeiten bietet E-Learning für die Motivierung von Studierenden? Wie kann man Wissen abfragen? Wann lohnt es sich, E-Learning einzusetzen? Wie gestaltet man eine reibungslose Integration von E-Learning?

Computergestützte Tests und Prüfungen

Von der Fragenkonstruktion über Tests zur Lernbegleitung bis zur Scanner-Klausur oder E-Klausur

Referenten: Mirco Hilbert und Frank Waldschmidt-Dietz

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, welche sich mit computerunterstützten Prüfungs- bzw. Testformaten auseinandersetzen möchten. Solche Formate können z.B. sein: Elektronische Klausuren, automatisch auswertbare Scanner-Klausuren, (Selbstlern-) Tests, E-Portfolios oder Peer-Review-Verfahren. In der Praxis haben sich vor allem Prüfungen auf Basis von Multiple- bzw. Single-Choice-Fragen (MC & SC) etabliert, da sich diese für automatisierte Auswertungen auch bei größeren Teilnehmerzahlen eignen. Der Workshop hat hier seinen Schwerpunkt und zeigt die entsprechende Umsetzung in der Lernplattform ILIAS sowie der Scanner-Software Fred und Klaus.

In der Veranstaltung werden folgende Themenbereiche behandelt: prüfungsdidaktische Grundlagen, prüfungsrechtliche Aspekte und Prüfungsordnungen, SC/MC-Fragen, Scannerklausuren mit Fred & Klaus, deren Entwicklung, Durchführung und Auswertung und Item-Analyse am ersten Tag.

ILIAS-Grundlagen, Fragetypen in ILIAS, Eigenschaften, Klassifikation und Auswahl der einzelnen Fragetypen, Fragenpools, Test- und Prüfungsformen wie Selbsttest, Einstufungstest, Zugangstest, E-Klausur, Testeinstellungen, Durchführung einer E-Klausur an den Unis Gießen und Marburg mit ILIAS und dem Safe Exam Browser (SEB), Auswertung und manuelle Nachbewertung und alternative Prüfungsformen wie E-Portfolio, Blog und Übung, Peer-Reviewing-Verfahren am zweiten Tag.