Meine Tagungswoche

Der September ist der Tagungsmonat, in dem potentiell mehr Tagungen verpasst als besucht werden. Von der GMW- über die DeLFI- bis hin zur DGHD-Tagung. Alles im September. Ich musste mich diesmal budgettechnisch entscheiden und habe mir dabei in der Woche vom 26. – 30. September gleich drei Veranstaltungen ausgesucht. In Marburg war ich eingeladen, bei Lehr-Lern-Kolloquium im Institut für Schulpädagogik einen Workshop zum Thema „Videos in der Lehre“ zu begleiten. An der TH Köln fand ein Barcamp zum Thema „Weiterbildung 4.0“ statt. Und schließlich wurden in Aachen an der RWTH gleich zwei Tagungen angeboten: das e-Prüfungs-Symposium und die Tagung „Teaching is Touching the Future“. Von diesen Veranstaltungen will ich nun hier berichten.

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Mein Vortrag beim #icmchat

Am nächsten Montag, dem 14. März werde ich beim #icmchat der FU Berlin einen Impulsvortrag zum Thema „Das ICM als Modell für die praxisnahe Ausbildung im Lehramt“. Zwar geht es da um ein Konzept, was nun schon ein wenig angestaubt ist, wenn man bedenkt, was sich in vier Jahren so alles im digitalen Bereich getan hat. Das sieht man unter anderem an dem Titel des Moduls im Studiengang Lehramt Englisch an der Philipps-Universität Marburg: „New Media in Foreign Language Education“. In den letzten vier Jahren hat es eine Entwicklung dahingehend gegeben, dass das „Neue“ bei den Neuen Medien gar nicht mehr so neu ist, sondern Einzug in jeden noch so kleinen Bereich unseres Lebens gehalten hat, Schlagworte: Überwachung, Internet of Things, Quantified Self, Digitalisierung der Gesellschaft.

Wie dem auch sei, ich werde am Montag ein Konzept vorstellen, was in der Praxis der Lehramtsausbildung und des konkreten Unterrichts an Schulen dann hoffentlich doch noch nicht so angestaubt ist. Speziell im Englischunterricht bietet die Digitalisierung eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die genutzt werden sollten. Auch hier nur einige Schlagworte, die zum Teil gar nicht in meinem Vortrag vorkommen werden, sondern nur Anregung zum Nachdenken und Ausprobieren sein sollen: digitale Tandems mit Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern, WhatsApp-Gruppen, Audience Response Systems, Sprachausgabe und Spracherkennung, Apps zum Sprachenlernen, Lernvideos, usw.

Als Teaser für den Vortrag stelle ich hier schon mal die Folien zur Verfügung, aber Achtung! SPOILER ALERT! 😉

Und hier auch noch mal als PDF, weil es einfach schöner aussieht als bei SlideShare…

[UPDATE, 1. April 2016]

Die Vortragsaufzeichnung ist nun im Blog des #icmchat verfügbar.

Bewertung der Qualität von Lehrmaterialien

Im Rahmen der Arbeitstagung des Netzwerks Offene Hochschule zum Thema „Von der Evaluation bis zum Qualitätsmanagement in berufsbegleitenden Studiengängen“ haben Heiko Müller und ich einen Workshop angeboten, der sich mit der Bewertung der Qualität von Lehrmaterialien beschäftigte. Bevor ich meine Eindrücke vom Workshop festhalte, zitiere ich hier noch mal das Abstract, damit man sich einen ungefähren Eindruck vom Inhalt machen kann.

Abstract

Im Rahmen des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ sind in der ersten Förderphase einige Lehrmaterialien unterschiedlicher Art entstanden. Dazu gehören Studienbriefe, Vortragsaufzeichnungen, Lernvideos, (Selbst-)Tests usw. In der zweiten Förderphase ist es die Aufgabe eines Arbeitspakets, die Materialien zu systematisieren und validieren. Dazu wurden zunächst Qualitätskriterien aufgestellt, mit denen die Materialien über Bewertungsbögen evaluiert werden sollen. Ziel ist es, sowohl den eigenen Angeboten ein Feedback über die Lehrmaterialien zurückzuspiegeln, als auch ein Instrumentarium öffentlich bereit zu stellen, mit dem es möglich ist, eine inhaltliche, formale und (medien-)didaktische Evaluierung vorzunehmen. Anwendung könnte diese Methode nicht nur in den Angeboten des Gesamtprojekts Offene Hochschulen finden, sondern auch in der Qualitätssicherung für Open Educational Resources. In einem Workshop könnte das Konzept vorgestellt und diskutiert werden.

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83 neue freie Illustrationen für E-Learning-Materialien

Eine krumme Zahl, ich weiß. Nach dem einigermaßen guten Erfolg der ersten Runde habe ich noch ein paar Reste aufgepickt und mit einigen neuen Illustrationen ergänzt. Hier also kommt die zweite Runde der unter einer Creative Commons Lizenz verfügbaren Illustrationen für E-Learning-Zwecke.

Alle Grafiken im Überblick

Alle Illustrationen sind unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0) verfügbar.

Illustrationen herunterladen (ZIP-Archiv)

Screencasts mit dem iPad

Paper auf einem iPad

Ich gebe zu: ich bin wahrlich nicht der Erste, der vor dem Problem stand, einen Screencast auf dem iPad aufzunehmen (siehe hier, hier und hier). Ich möchte aber auch noch mal für mich selbst aufschreiben, welche Möglichkeiten es gibt. Ganz einfach um zu dokumentieren, was ich für Kopfstände gemacht habe, um eine kurze Zeichensequenz für das Video „Didaktische Einsatzszenarien für Blogs und E-Portfolios“ aufzunehmen, für die ich die App Paper (siehe oben) benutzt habe.

Das Dilemma ist folgendes: Einerseits ist das iPad als Eingabewerkzeug fast vergleichbar mit Tablets von Herstellern wie Wacom und daher für Livezeichnungen für Screencasts hervorragend geeignet. Andererseits verfolgt Apple eine sehr restriktive Politik und behindert dadurch die Entwickler von Tools zum Aufzeichnen des Bildschirminhalts auf dem iPad, wie es scheint. Sonst wäre der Markt für solche Apps sicher größer.

Die einfachste Möglichkeit ist es natürlich, sich selbst dabei zu filmen, wie man gerade das iPad bedient. Das hat auch den Vorteil, dass die Benutzereingaben sichtbar sind. Wenn man nur den Bildschirminhalt hat, ist ja bei Tablets kein Cursor sichtbar ist, was manchmal zu Verwirrung führen kann. Man braucht aber auf jeden Fall ein Stativ bei dieser Methode und muss ein bisschen mit der Beleuchtung herumspielen, bis man das spiegelnde Display des iPads im richtigen Winkel hat.

Ich möchte in diesem Artikel auflisten, welche Möglichkeiten mir als günstig erscheinen, das als Video zu speichern, was man auf dem iPad macht, angefangen von Gratislösungen bis hin zu teuren aber guten Möglichkeiten. Gleich vorweg sei allerdings gesagt, dass man bei allen Möglichkeiten Kompromisse eingehen muss.

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12 Ways to Use Netvibes in the Classroom

Netvibes LogoHere are 12 quick ideas to use Netvibes in the classroom that I came up with after doing a little brainstorming session with myself. I need to check that against the—presumably—millions of blog posts that deal with the same topic. Anyway, this list does not include a text about what Netvibes is or how you set it up. Evelyn Jessie has written a comprehensive piece about that at Connexions, which is an OER. My goal is to come up with ideas that are easy to set into action and—as I believe—are a didactical plus. The ideas are in no particular order, feel free to suggest more ideas in the comments.

I have prepared a public dashboard over at Netvibes to give you a starter of what you can do that should accompany this blog post. But I am sure that once you get going there is lots more.

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Pecha Kucha Presentations

For the last four semesters (this one is the fifth) I let my students use a specific type of presentation: Pecha Kucha Presentations. The name is derived from Japanese and means something like „chit chat“. Nevertheless, it should be emphasized that it is a very good exercise for holding presentations. The most important thing that occurs to me: self restriction.

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