Blended Learning Vortrag für die Modulwerkstatt

Ich habe auf YouTube ein Vortragsvideo zum Thema „Blended Learning – Wie gelingt die Integration von E-Learning-Anteilen in die Hochschullehre?“ hochgeladen. Das Video ist eine Ausarbeitung eines Vortrags, den ich in der letzten Modulwerkstatt des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ live gehalten habe. In der nächsten Modulwerkstatt können sich die Teilnehmenden dann das Video vorher anschauen, bevor wir darauf aufbauend weitere Aspekte beleuchten. Viel Spaß also mit dem Video!

P.S.: Für die musikalische Untermalung am Anfang und Ende habe ich Propellerhead Figure benutzt. Ein einfach zu bedienendes und effektives Musiktool für iPhone und iPad, dass es im App Store für 99 Cent gibt. Vielleicht gibt’s demnächst hier mal ein kleines Videotutorial…

Unsere HDM-Kurse im November

Das Hochschuldidaktische Netzwerk Mittelhessen (HDM) ist eine Einrichtung der mittelhessischen Hochschulen (Uni Gießen, Uni Marburg, THM). Ich habe schon in der Vergangenheit einige Kurse für das HDM gegeben und im November ist es wieder soweit. Unsere Arbeitsgruppe bietet insgesamt drei Kurse an: „E-Learning-Grundlagen“, „E-Learning effizient umsetzen“ und „Computergestützte Tests und Prüfungen“. Ich möchte kurz aus den Kursbeschreibungen zitieren, damit man sich ein Bild machen kann. Eine detaillierte Beschreibung des Kurses „E-Learning effizient umsetzen“ wird es an dieser Stelle später noch geben.

Anmeldung für alle drei Kurse ist noch auf den Seiten des HDM möglich.

E-Learning-Grundlagen

Szenarien und Instrumente für die Lehre

Referenten: Ralf Frenger und Alexander Sperl

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende mit PC-Erfahrung (PowerPoint, Internet, Medienformate sind bekannt) und soll einen Einstieg ins Thema E-Learning bieten. Folgende Themenbereiche werden in der Veranstaltung behandelt:

  1. Allgemeines Verständnis von E-Learning: Sie lernen, was alles unter E-Learning zu verstehen ist, welche verschiedenen Formen es gibt und welche Faktoren zu beachten sind, um einen Mehrwert gegenüber traditioneller Lehre zu erzielen. Neben den begrifflichen Grundlagen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sie die Neuen Medien effektiv in der Lehre einsetzen können und Ihre Studierenden davon profitieren.
  2. Einblick in die konkreten medientechnischen Angebote: Wie funktionieren Lernplattformen (insbes. ILIAS), Forum, Wiki, E-Lectures oder Web Based Trainings (WBTs)? Wie können diese Instrumente in der Lehre eingesetzt werden?
  3. Chancen und Risiken von E-Learning: Wozu E-Learning?, Prinzipien der Medienkombination, E-Learning als Unterstützung der didaktischen Methoden, Trends und Hypes im E-Learning, E-Learning 2.0, Urheberrechtsproblematik
  4. Konzepterstellung – E-Learning praktisch anwenden: An konkreten Beispielen wird der mögliche Mehrwert von E-Learning-Elementen für die Qualität der Lehre aufgezeigt und im Hinblick auf potenzielle Probleme kritisch diskutiert.

In Kleingruppen sollen konkrete E-Learning-Konzepte erarbeitet werden. Während der beiden Tage werden die synchronen und asynchronen Tools in ILIAS vorgestellt und beispielhaft mit einer Auswahl an Werkzeugen in ILIAS gearbeitet. Da an allen drei Standorten unterschiedliche Lernplattformen zum Einsatz kommen, wird sich auf die Lernplattform ILIAS konzentriert, da diese sowohl in Marburg als auch in Gießen eingesetzt wird. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen ILIAS-Kurs.

E-Learning effizient umsetzen

Qualitativ hochwertige Inhalte für E-Learning schnell erstellen

Referent: Alexander Sperl

Häufig scheitert der Einsatz von E-Learning in der eigenen Lehre an dem Mehraufwand, den man scheinbar betreiben muss, damit didaktisch sinnvolle Elemente erstellt werden können. Der Kurs möchte zeigen, dass das nicht unbedingt so sein muss. In den letzten Jahren haben sich die Möglichkeiten der Produktion von multimedialen Anteilen für den Einsatz in der Lehre enorm verbessert. Dazu wurde in letzter Zeit mit dem Themenbereich Open Educational Resources (OERs) eine Diskussion um frei verfügbare und offene Materialien angestoßen. In dieser Veranstaltung werden dazu eine Reihe von Werkzeugen besprochen und ausprobiert, die Lehrende und Studierende dabei unterstützen, E-Learning-Materialien schnell und qualitativ hochwertig zu erstellen. Dabei wird natürlich die Frage nicht außer Acht gelassen, welche Inhalte sich besonders für eine Umsetzung eignen und wie die Produkte integriert werden können. Folgende Themenbereiche werden behandelt:

  1. Prezi, Screencasts, Lernmodule – Inhalte multimedial aufwerten: Welche Werkzeuge gibt es für die unkomplizierte Erstellung qualitativ hochwertiger Materialien? Welche Inhalte eignen sich für die Umsetzung als Multimedia-Element besonders? Wie bindet man die Elemente sinnvoll in die eigene Lehre ein?
  2. Inhaltserstellung mit Studierenden – Werkzeuge für die Kollaboration: Wie kann die Inhaltserstellung durch Studierende aussehen? Welche Mittel der Qualitätssicherung stehen zur Verfügung? Welche Anreize bestehen für Lehrende und Studierende in einem solchen Ansatz?
  3. Open Educational Resources: Was sind OERs? Wie kann man OERs selbst erstellen, austauschen und finden? Warum sollten Lehrende ihre Materialien zur Verfügung stellen?
  4. Weitere Aspekte der Integration von E-Learning-Elementen: Welche Möglichkeiten bietet E-Learning für die Motivierung von Studierenden? Wie kann man Wissen abfragen? Wann lohnt es sich, E-Learning einzusetzen? Wie gestaltet man eine reibungslose Integration von E-Learning?

Computergestützte Tests und Prüfungen

Von der Fragenkonstruktion über Tests zur Lernbegleitung bis zur Scanner-Klausur oder E-Klausur

Referenten: Mirco Hilbert und Frank Waldschmidt-Dietz

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende, welche sich mit computerunterstützten Prüfungs- bzw. Testformaten auseinandersetzen möchten. Solche Formate können z.B. sein: Elektronische Klausuren, automatisch auswertbare Scanner-Klausuren, (Selbstlern-) Tests, E-Portfolios oder Peer-Review-Verfahren. In der Praxis haben sich vor allem Prüfungen auf Basis von Multiple- bzw. Single-Choice-Fragen (MC & SC) etabliert, da sich diese für automatisierte Auswertungen auch bei größeren Teilnehmerzahlen eignen. Der Workshop hat hier seinen Schwerpunkt und zeigt die entsprechende Umsetzung in der Lernplattform ILIAS sowie der Scanner-Software Fred und Klaus.

In der Veranstaltung werden folgende Themenbereiche behandelt: prüfungsdidaktische Grundlagen, prüfungsrechtliche Aspekte und Prüfungsordnungen, SC/MC-Fragen, Scannerklausuren mit Fred & Klaus, deren Entwicklung, Durchführung und Auswertung und Item-Analyse am ersten Tag.

ILIAS-Grundlagen, Fragetypen in ILIAS, Eigenschaften, Klassifikation und Auswahl der einzelnen Fragetypen, Fragenpools, Test- und Prüfungsformen wie Selbsttest, Einstufungstest, Zugangstest, E-Klausur, Testeinstellungen, Durchführung einer E-Klausur an den Unis Gießen und Marburg mit ILIAS und dem Safe Exam Browser (SEB), Auswertung und manuelle Nachbewertung und alternative Prüfungsformen wie E-Portfolio, Blog und Übung, Peer-Reviewing-Verfahren am zweiten Tag.

Vorveröffentlichung des M.Sc. Kinderzahnheilkunde online

Die Materialien zum Weiterbildungsstudiengang Kinderzahnheilkunde, die im Rahmen des Projekts WM³ Weiterbildung Mittelhessen entstanden sind, sind nun online verfügbar. Neben den Studiengangsinformationen wie Studien- und Prüfungsordnung, Modulhandbuch usw. finden sich auf den Seiten auch einige Vortragsaufzeichnungen, die sich mit verschiedenen Aspekte der Kinderzahnheilkunde beschäftigen. Ich sage gleich: Menschen, die kariöse Zähne nicht sehen können, sollten sich das lieber nicht anschauen. 😉 Ich habe auf jeden Fall noch einiges gelernt bei den Aufzeichnungen, aber das nur am Rande.

Die Videos stehen natürlich nicht für sich alleine, sondern sind in ein didaktisches Konzept eingebettet, das allerdings in den nächsten Monaten ohne Hilfe aus dem Projekt entwickelt wird und hier nur mit einem winzigen Ausschnitt repräsentiert sein soll.

Unterrichtseinheit 2, Modul 2, Schema

Beispielhafte Unterrichtseinheit im M.Sc. Kinderzahnheilkunde

Die E-Learning-Komponente wird momentan in der Lernplattform k-MED aufgebaut. Los geht es dann im April 2014 und zwar, wie es immer so schön heißt, vorbehaltlich der Akkreditierung des Studiengangs.

Vortrag: „Integration von E-Learning-Anteilen“

Am 3. September 2013 habe ich einen Vortrag zum Thema „Didaktisch sinnvolle Integration von E-Learning-Anteilen in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ im Rahmen eines internen Webinars der AG Blended Learning des BMBF-Projekts „Offene Hochschulen – Aufstieg durch Bildung“ gehalten. Dazu habe ich folgende Prezi-Präsentation verwendet und ich habe darunter nochmal stichpunktartig aufgeschrieben, was ich gesagt habe.

[Anmerkung: Es kann sein, dass die Prezi-Präsentation in diesem Post nicht richtig geladen wird. Anscheinend wird momentan daran gearbeitet. Die Präsentation kann natürlich auch auf prezi.com aufgerufen werden.]
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Forum „Umsetzung in der beruflichen Weiterbildung“ bei der ICM2013

Bei der diesjährigen Inverted Classroom Konferenz in Marburg, die am 26./27. 2. stattfindet, werde ich am Mittwoch ein Forum bzw. einen Workshop bzw. beides bzw. so was ähnlich leiten, der sich mit der Umsetzung des Inverted Classroom Modells oder des Flipped Classrooms in Weiterbildungsangeboten beschäftigt. Im Rahmen meiner Tätigkeit im Projekt „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ berate ich Studienangebotsentwickler im Bereich E-Learning. Es passte ganz hervorragend, dass das Team „Pädagogik der Kindheit“ um Prof. Neuss hier an der JLU von sich aus ein flipped Konzept ausgearbeitet hat, dass ich nun in einem kurzen Impulsvortrag im Forum vorstellen kann.

Die Folien dazu habe ich auf SlideShare.net bereitgestellt und binde sie hier ein. Leider habe ich es nicht geschafft, den ICM-Ansatz auch für mein Forum voll durchzuziehen, daher müssen ganz profane PowerPoint-Folien reichen. Ich verspreche aber, dass die Teilnehmenden an meinem Forum selbst tätig werden und hoffe, dass es einige anregenden Diskussionen geben wird.

Was ich so den ganzen Tag mache…

Wenn man im E-Learning-Bereich arbeitet, wird man immer wieder mit Leuten konfrontiert, die sich nicht besonders präzise vorstellen können, was man eigentlich so den ganzen Tag macht. Ist ja auch teilweise so’n bisschen abstrakt, aber eigentlich dann doch auch wieder nicht. Letzten Freitag hatten wir ein Gesamttreffen des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ bei dem jede AG ihren Stand der Dinge vorstellen sollte. So auch die AG E-Learning. Ich habe dazu eine Präsentation auf Slideshare veröffentlicht, die ich hier mal einbette. Sicherlich werden viele Dinge trotzdem noch unklar bleiben, aber persönliches Nachfragen hilft manchmal. 😉

Was bedeutet die ARD/ZDF-Onlinestudie für Weiterbildungsangebote?

Jedes Jahr veröffentlichen ARD und ZDF die Onlinestudie, die es seit 1997 gibt. Neben der JIM-Studie für den Bereich der Mediennutzung unter Jugendlichen ist sie die wichtigste Studie, wenn man verlässliche Zahlen zum Nutzungsverhalten der Deutschen im Bezug auf Medien erhalten möchte. Natürlich ist sie ein Rundumschlag und differenziert an manchen Stellen nur oberflächlich – um die eigene Erhebung mit der eigenen Zielgruppe kommt man also, wie ich aufzeigen werde, nicht herum –, sie bietet aber einige gute Anhaltspunkte für einen Start ins Thema.

Neben den nackten Zahlen – und nackt ist hier im doppelten Sinne gebraucht: es gibt die Zahlen in Tabellen ohne Interpretation und auch ohne jegliche grafische Aufbereitung – werden für 2012 drei Berichte „mitgeliefert“, die verschiedene Ergebnisse der Studie zusammenfassen:

Natürlich konzentrieren sich die Berichte auf Bereiche, die für die Fernsehanstalten relevant sind. Allerdings sind die Daten auch für andere Bereiche interessant, z.B. wenn es um die Gewöhnung der Nutzer an bestimmte Phänomene im Web (etwa Konsum von multimedialen Inhalten oder aktives Partizipieren in Communities) geht oder um das Fehlen eben dieser. Marie-Christine Schindler hat den Web 2.0 Bericht bereits aus PR-Sicht ausgewertet. Weitere Auswertungen werden in den nächsten Tagen und Wochen sicher folgen. Ich habe mich mal aus Sicht von wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten durch die Berichte „gekämpft“ und versucht, im Folgenden die interessantesten Entwicklungen herauszustreichen. Dabei kann ich allerdings teilweise keine Antworten auf die Frage im Titel geben, denn oft reichen die Daten einfach nicht aus. Vielleicht kann dieser Artikel dennoch eine Anregung sein, im Rahmen von E-Learning-basierten Weiterbildungsangeboten die richtigen Fragen zu stellen.

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