Naja, ok… Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas plakativ ist. Sie greift aber ein Fazit auf, das Karlheinz Pape vor geraumer Zeit beim Abschluss der ICM-Tagung in Marburg gezogen hat. Pape sagte sinngemäß, dass für ihn die Erkenntnis aus der Tagung ist, dass das ICM einen Übergang zu einer neuen Lern- und Lehrkultur darstellt, die sich in den nächsten Jahren in allen Bereichen der Bildung durchsetzen wird. Dementsprechend wurde von anderer Seite auch vorgeschlagen, dass die Tagung vielleicht noch im nächsten Jahr Inverted Classroom heißen kann, dann aber anders betitelt werden sollte, da man nicht immer nur Camtasia lernen könne. Das ist sicherlich überspitzt formuliert, aber weist auf einen wichtigen Faktor im Bildungsbereich hin: Man muss sich weiterentwickeln können.
Für mich war auch noch ein anderer Aspekt der Tagung enorm bedeutend, auch wenn ich den vielleicht in diesem Artikel nicht ganz zu Ende denken kann – obwohl ich nun wirklich einige Zeit hatte das zu tun. Ich bin mir auch nicht sicher, ob dieser Aspekt nicht schon Thema längerer Abhandlung ist. Es geht um die – man muss fast schon sagen: krasse – Diskrepanz zwischen Schuldidaktik und Hochschuldidaktik. Vielleicht sollte man das auch unter dem Schlagwort „Weiterentwicklung“ ablegen, die Frage ist nur, was sich weiterentwickeln muss und ich versuche mich hier mal in einer Antwort.








