Lernräume (in der wissenschaftlichen Weiterbildung) – vorher

Um ehrlich zu sein, habe ich in meinem Urlaub, der zeitlich direkt vor der diesjährigen GMW-Tagung lag, keinen der Texte gelesen, die im vorab veröffentlichten Tagungsband als PDF-Version oder als kommentierbare Version vorlagen. Das mag natürlich ein Fehler gewesen sein, aber die Zugfahrt nach Zürich ist lang und da hätte ich ja noch Zeit, zumindest die interessantesten Artikel zu lesen. Im Endeffekt bin ich also mitschuldig, falls das Format Inverted Conference nicht die erwünschten Erfolge verbucht. Aber im Ernst: Gerade habe ich also im Zug den Artikel von Werner Sesink gelesen und freue mich allein aufgrund dessen auf die Konferenz, von der ich mir eine Antwort auf eine – wie ich jetzt langsam realisiere – zentrale Frage der wissenschaftlichen Weiterbildung, bzw. einer Didaktik zur selbigen, erhoffe:

Welche Auswirkung hat die Tatsache der Unvorhersagbarkeit von Lernräumen in der Selbstlernphase auf die Gestaltung der Inhalte?

An einem Aspekten in den Ausführungen von Sesink habe ich mit dem, was ich hier schreibe, eingehakt: den nicht vorbereiteten Bildungsräumen.

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Fachforum „E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ am 24. Juni 2014

Logo des Fachforums 2014

Am 24. Juni wird es bei uns im HRZ der Justus-Liebig-Universität Gießen ein Fachforum zum Thema „E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ geben. Dazu haben die Koordinationsstelle Multimedia (KOMM) und das Projekt „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ Akteur_innen der hessischen Hochschulen zu Vorträgen eingeladen. Neben den Angeboten aus dem Projekt WM³ werden auch weitere Studienangebote vorgestellt, die teilweise komplett online abgewickelt werden.

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70 freie Illustrationen für E-Learning-Materialien

Diese 70 Illustrationen habe ich im Laufe der Zeit zu verschiedenen Anlässen mit der iOS-App Paper gezeichnet. Sie kommen in WBTs, Screencasts, Präsentationen und Infomaterialien vor. Hier können alle, die diese Illustrationen in E-Learning-Materialien oder anderweitig benutzen wollen, ein ZIP-Archiv mit PNG-Versionen der Illustrationen herunterladen. Folgende Vorschau versammelt alle auf einen Blick.

Vorschau aller Illustrationen

Alle Illustrationen sind unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0) verfügbar.

Illustrationen herunterladen (ZIP-Archiv)

Die Reader für meine HDM-Kurse wurden veröffentlicht

Im Rahmen des WM³-Projekts gebe ich ja zwei Kurse für das HDM. Einen zusammen mit Ralf Frenger mit dem Titel „E-Learning-Grundlagen“, der nächste Woche startet, und in der Woche darauf „E-Learning effizient umsetzen“. Zu beiden Kursen sind die Reader jetzt auf der Website des Projekts veröffentlich worden, ich will es mir aber nicht nehmen lassen, sie auch hier noch einmal zu publizieren. Beide Reader sind unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA erhältlich. Beide können unten heruntergeladen werden. Viel Spaß damit, allerdings machen sie wirklich erst Sinn, wenn man auch in unseren bzw. meinen Kurs kommt…

Update: Die beiden Reader sind nun in der Gießener Elektronischen Bibliothek (GEB) veröffentlicht und können unter Verwendung der folgenden Daten zitiert werden:

Titel URN URL
E-Learning-Grundlagen: Szenarien und Instrumente für die Lehre urn:nbn:de:hebis:26-opus-108130 http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/10813/
E-Learning effizient umsetzen: Qualitativ hochwertige Inhalte für E-Learning schnell erstellen urn:nbn:de:hebis:26-opus-108145 http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2014/10814/

ICM – Es geht immer noch ein bisschen mehr…

Die dritte Konferenz zum Thema „Inverted Classroom Model“ fand am 26. Februar an meiner alten Wirkungsstätte in Marburg statt. Beim ersten Durchgang war ich noch selbst bei der Organisation beteiligt, beim zweiten immerhin noch mit einem Workshop dabei, nun aber habe ich eher „passiv“ teilgenommen. War auch mal ganz schön, denn die Konferenz war hervorragend organisiert und von Inhalt und Ablauf sehr gut. Ich will versuchen, die Gedanken zu ordnen, die ich während der Vorträge und Workshops aufgeschrieben habe. Vielleicht kommt ja ein brauchbarer Blogartikel dabei heraus.

Tenor der Konferenz war so ein bisschen, dass es immer noch ein paar Stellschrauben gibt, mit denen man die Umsetzung des Konzepts verbessern kann. Neue Möglichkeiten kommen hinzu, Erfahrungen werden gemacht und all dass mündet in einer Verfeinerung, die hier und da schon sehr beeindruckend ist aus meiner Sicht. Wichtig dabei ist, dass man als Lehrende(r) nicht stehen bleibt, so wie es früher öfter der Fall war. Die Studierenden ändern sich, die Möglichkeiten ändern sich und die Inhalte ändern sich natürlich auch. Da kann man sich leider nicht zurücklehnen, aber ich denke, dass diejenigen, die gerne lehren, sich auch gar nicht zurücklehnen wollen.

Eröffnet wurde der Konferenztag von Prof. Handke, mein ehemaliger Chef und frisch gebackener Zweiter des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre. Er ging dabei auf die Tatsache ein, dass es für ein Phänomen zwei Bezeichnungen gibt: Flipped Classroom und Inverted Classroom. Der Vorschlag war, den Begriff Flipped Classroom für den Schulbereich zu benutzen, während Inverted Classroom eher für den Hochschulbereich reserviert sein sollte. Das zweitere hört sich ja auch ein bisschen seriöser und wenig verspielt an. Eine Zusammenfassung hat Prof. Handke auf YouTube bereitgestellt. Dennoch ist ein Konzept gemeint, das vor allem die Präsenzphasen freischaufeln kann für Aktivitäten, die früher nicht oder nur begrenzt möglich waren.

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Blended Learning Video – Making Of

Naja, ok… Ein richtiges Making Of ist es nicht. Keine richtige Videounterstützung und so… Aber da mich meine Kollegen gefragt haben, wie der Workflow bei dem Blended Learning Video aus dem vorherigen Blogpost war – natürlich nicht ohne mir vorher bescheinigt zu haben, dass meine sonore Stimme sehr beruhigend (mit anderen Worten: einschläfernd) ist ;-) –, dachte ich mir, dass es vielleicht auch für andere interessant wäre, diesen Workflow aufzuschreiben. Das Ganzen ist folgendermaßen von Statten gegangen:

  1. Prezi vorbereiten
  2. Sprechertext schreiben
  3. Sprechertext aufnehmen und Aufnahme bearbeiten
  4. Prezi mit Camtasia aufzeichnen
  5. Videospur an Audiospur anpassen
  6. Callouts einfügen
  7. Video exportieren

Und jetzt nochmal im Detail…

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Blended Learning Vortrag für die Modulwerkstatt

Ich habe auf YouTube ein Vortragsvideo zum Thema „Blended Learning – Wie gelingt die Integration von E-Learning-Anteilen in die Hochschullehre?“ hochgeladen. Das Video ist eine Ausarbeitung eines Vortrags, den ich in der letzten Modulwerkstatt des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ live gehalten habe. In der nächsten Modulwerkstatt können sich die Teilnehmenden dann das Video vorher anschauen, bevor wir darauf aufbauend weitere Aspekte beleuchten. Viel Spaß also mit dem Video!

P.S.: Für die musikalische Untermalung am Anfang und Ende habe ich Propellerhead Figure benutzt. Ein einfach zu bedienendes und effektives Musiktool für iPhone und iPad, dass es im App Store für 99 Cent gibt. Vielleicht gibt’s demnächst hier mal ein kleines Videotutorial…